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Kürzlich durften wir an der ZHAW, eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, eine case study von einem unserer Kunden vorstellen. Die anschliessende Fragerunde war für uns sehr interessant. Die Studierenden waren vor allem stark am Thema Blogger und Influencer Marketing interessiert.

Es kamen Fragen wie:

-Wie wählt ihr die Blogger und Influencer aus, mit denen ihr arbeitet?
-Was braucht es, damit ein Blogger / Influencer von euch ernst genommen wird?
-Wie viele Follower muss ein Blogger haben?
-Wie sehen Kooperationen aus?
-Sind die Kooperationen mehrheitlich bezahlt?
-Wie messt ihr die Kennzahlen?
-Müssen (bezahlte) Kooperationen mit Firmen gekennzeichnet werden?
-Sind Blogger und Instagrammer nur ein vorübergehender Hype?

Ein paar Antworten dazu:

Wir haben schon vor dem grossen Hype angefangen, Blogger und Influncern in die PR miteinzubeziehen. Heute gehört es zu unserer tagtäglichen Arbeit. Und wir bekommen regelmässig neue Anfragen von Bloggern, die an Kooperationen mit uns interessiert sind.

Wir freuen uns über jede neue Anfrage und prüfen die Blogs und entsprechenden Social Media Kanäle einzeln. Hier steht nicht die Frage nach Followern an oberster Stelle, sondern Engagement und Qualität. Ausschlaggebend sind:

-Themenwahl – wird querbeet berichtet oder fokussiert?
-Bilder: wird Wert darauf gelegt?
-Hat die Bloggerin / der Blogger einen eigenen Schreibstil? Ist sie / er authentisch?
-Sind die Beiträge persönlich oder werden die Pressemitteilungen abgeschrieben?
-Wie ist die Interaktion der Follower?

Kennzahlen liefern professionelle Blogger mit einem Mediakit.

Was bezahlte Kooperationen betrifft, werden diese immer relevanter. In Deutschland beispielsweise, wo wir ebenfalls intensiv im Bereich Blogger und Influencer Marketing tätig sind, sind bezahlte Beiträge an der Tagesordnung. Hier gibt es ein Gesetz, dass diese Beiträge gekennzeichnet werden müssen. Ein solches gibt es in der Schweiz (noch) nicht.

Die Frage nach dem vorübergehenden Hype kann nur so beantwortet werden: Nein. Aber es wird ganz sicher eine Konsolidierung geben, wie es bei jedem grossen Thema der Fall ist.