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Zum 6. Mal geht das Festival da Jazz diesen Sommer in St. Moritz über die Bühne. Zur Eröffnung am Donnerstag im legendären Dracula Club versammelte sich Prominenz aus Musik und Wirtschaft – allesamt mit einer Leidenschaft für Jazz

Die Bergkulisse, der Glamour von St. Moritz, der traditionsträchtige Dracula Club, die Natur – das Festival da Jazz könnte wohl keinen passenderen Ort gefunden haben. Mit einer intimen Runde von 150 Zuschauern im Dracula Club bietet das Festival die perfekte Gelegenheit für Jazzliebhaber. Dennoch sieht Christian Jott Jenny das Musikspektakel im Wachsen begriffen: „Wir haben dieses Jahr neu auch Konzerte in der Sunny Bar im Hotel Kulm und beleben damit ein ebenfalls sehr geschichtsträchtiges Lokal wieder. Das ist für mich die grossartigste Neuerung und die Gäste sind ebenfalls begeistert.“ Auch Schoscho Rufener, Eventpionier der im Hintergrund des Festivals da Jazz die Fäden zieht, ist sich sicher, dass sie ihren Platz gefunden haben: „Es gibt immer Leute, die ständig dem nächsten Trend nachrennen. Doch unsere Liebhaber kommen immer wieder.“

Starkoch Reto Mathis geniesst die gediegenen Konzertwochen in seiner Heimat: „Das Festival da Jazz gehört definitiv zu meinen Highlights des Sommers. Ich mag Musik, den Lifestyle, die spannenden Menschen hier.“ Den Auftakt am Eröffnungsabend macht die japanische Band Osaka Monaurail. „Die Jungs sind total abgedreht, bringen aber genau den richtigen Mix und sind tolle Entertainer“, meint Musikerin Eliana Burki nach dem Konzert begeistert. Auch Walter Andras Müller ist ein Jazzfan: „Ich mag sehr gern alten Jazz. Weniger anfangen kann ich mit modernerem Fusion-Jazz.“ Damit dürfte der Schauspieler nicht der einzige sein. Das Festival setzt mit Stars wie Diane Schuur, Al Jarreau und Dieter Meier auf traditionelle und dennoch innovative Musiker und lässt Jazzfan-Herzen höher schlagen.

Christian Jott Jenny, Festivalgründer, posiert mit Rolf Sachs, Präsident des legendären Dracula's Ghost Riders Club